Liberty auf Djerba

Kristallklares Meer, ein Araber-Berber Hengst und Du unter der Sonne Afrikas. Komm mit auf eine einzigartige Reise nach Djerba und näher zu Dir selbst! Einzelsessions mit Deinem "eigenen" Hengst warten auf Dich. Lass Dich inspirieren, was so ein fremder Hengst Dir zu sagen hat. Und dann... lass Dich von ihm tragen! Den Sand und das Meer unter seinen Hufen. 

Liberty

Dich erwarten Einzelsessions mit mir als Trainerin. Für die gesamte Reise bekommst Du Deinen "eigenen" Hengst!

Reiten

Wir werden am Strand lang reiten und wer mag, kann mit den Pferden im Meer baden. Dabei gibt es für Jede*n ein Fotoshooting!

Unterkunft

Unterkunft und Vollverpflegung direkt bei den Pferden. Ein Pool wartet in den heißen Mittagsstunden auf uns!


Was kostet das?

1400 Euro bei Unterbringung im Doppelzimmer

1500 Euro bei Unterbringung im Einzelzimmer

 

Plus Flug.

(ca. 300-390 Euro. )

Was ist dabei?

  • 7 Nächte in Afrika!!!
  • Unterbringung direkt auf der Anlage bei den Pferden im Einzel- oder Doppelzimmer
  • Vollverpflegung durch einen Koch vor Ort. Vegis welcome!
  • Flughafentransfer auf Djerba
  • 1 Strandausritt (ca. 2,5 Stunden) 
  • 1 Strandausritt plus individuelles Fotoshooting (2,5 Stunden Ritt + Fotoshooting)
  • 1 Inlandsritt (ca. 1,5 - 2 Stunden)
  • 5 Sessions mit mir. Liberty, Freestyle oder dein ganz eigenes Thema. Einzeln oder in Zweiergruppen, so wie es passt.
  • Bei den anderen Teilnehmerinnen mitlernen. Zuschauen und 4fach profitieren ist erwünscht.
  • Dein "eigener" Araber-Berber Hengst für die Dauer der Reise
  • Ein Pool direkt auf der Anlage
  • Eine nette Reisegruppe (max. 5 Teilnehmer*innen)

Wann?

 

8.-15. April 2023 (ausgebucht)

 

12. -19. Juni 2022 (5 Plätze frei)

 

21.- 28. Oktober 2023 (ausgebucht)

 

Sollte die allgemeine Coronasituation die Ausreise aus Deutschland / die gesamte Reise unmöglich machen, erstatten wir euch den vollen Reisepreis! Die Stornierung des Fluges läge in eurer eigenen Verantwortung / eigenes Risiko (Reiseversicherung). 

 

Was noch?

Die Hengste sind alle extrem gut erzogen und brav in der Gruppe zu reiten. Natürlich gibt es verschiedene Persönlichkeiten und wir sind bemüht eine gute Passung für euch zu finden. 

 

Wem der Umfang des Programms noch nicht reicht, der kann weitere Einzelsessions, Strandritte vor Ort hinzubuchen (20 Euro pro Stunde). Dann vielleicht mit einem anderen Pferd, damit es für "euren" Hengst nicht zu viel wird.

 

Eine gute Auslandsunfallversicherung, die das Reiten und den Umgang mit Pferden einschließt, ist auf jeden Fall angezeigt! 

 

Der Unterricht ist auf deutsch oder englisch möglich. Falls ihr eine nicht-deutschsprachige Freundin einladen wollt, dabei zu sein :).

 

Das maximal Reiterkörpergewicht liegt bei 80 kg. Wer drüber liegt, kann trotzdem teilnehmen. Die Ritte würden dann ggf.  und nach Absprache durch Kutschfahrten ersetzt und ein Fotoshooting ist auch Liberty denkbar. 

 

Taxifahrten sind auf Djerba extrem günstig. (Ca. 3 Euro für eine Fahrt zum Strand/in die Stadt/zum Supermarkt - Stand Nov 22). Ihr könnt euch also euch eigenständig auf den Weg machen. 

 

Es werden euch Strand-/Pooltücher gestellt. Handtücher und Bettwäsche sind natürlich auch inklusive.

 

Meldet euch per Mail bei mir, wenn ihr Interesse habt. Selbst wenn die bisherigen Zeiträume für euch nicht machbar ist.



LIBERTY BLOG

Wer die Reisen zu den Wildpferden nach Australien mitverfolgt hat, der kennt ihn schon, den Blog. 

Hier lassen wir euch Anteil haben lassen an unseren Abenteuern. 

Liberty unter Palmen - Abschied

Für mich war heute ein absolutes Highlight, dass alle Pferde der Woche heute plötzlich nochmal so einen Fortschritt gemacht haben, dass wir heute ALLE Pferde Liberty unter Palmen arbeiten konnten! Und zwar ohne Umzäunung und ohne jegliche Abhauversuche!!! Aber seht selbst in diesem Video! Ist das nicht WUNDERvoll? Die Pferde kannten die Methode zuvor nicht! Und die Beziehungen sind jeweils 6 Tage oder weniger alt! Ich bin total im Glück.

Morgen geht es für uns alle nach Hause. So bereichert fühlen wir uns alle, dass mir ein wenig die Worte fehlen, um zu beschreiben was in mir vorgeht!

Eins ist sicher: Ich lebe meine Berufung und meinen absoluten Traum.

 

Daniela

Der Zauber von Erinnerungen 

Wir sind ja alle Erinnerungssammler und schöne Erinnerungen zu schaffen sollte eines der wichtigsten Lebensziele sein. Genau das haben wir alle in dieser einzigartigen Woche getan. Und das nicht zu knapp. Allem voran und ich glaube da spreche ich für uns alle, der Strandritt und das schwimmen mit "unseren" Hengsten im Meer. Einfach unbeschreiblich schön und garantiert eine der besondersten Erinnerungen, von der wir alle noch ewig sprechen werden. 

Für mich war es eine rundum perfekte Woche mit einer super tollen und verständnisvollen Gruppe,  wunderbaren Pferden, köstlichem Essen, lachen, weinen und das alles bei traumhaftem Wetter. Ich würde sagen wir haben alles richtig gemacht und ein riesen Reservoir an Erinnerungen geschaffen. 

Ich bin mega dankbar das ich diese Erinnerungen sammeln und diese wunderbaren Menschen hier kennenlernen durfte. Ich werde euch vermissen, bin aber sicher das wir uns schon bald wiedersehen werden.

Wibke

Tag der Erleuchtung

Heute ist für mich etwas ganz Besonderes passiert: das erste mal im Leben habe ich mit einem Pferd FREIARBEIT gemacht. Ich bin so glücklich. Nassim der blonde Schatz und ich haben heute tatsächlich auch das erste mal miteinander vom Boden gearbeitet. Der hübsche Hengst hat kaum mehr Erfahrung als ich und trotzdem haben wir eine Verbindung gefunden. Das war so besonders für mich. So habe ich mit Nassim vorgestern meinen ersten Strandritt und die erste Liberty-Erfahrung gesammelt. So schön kann die Zeit mit Pferden sein. Danke Nassim - ich werde mich immer mit einem Grinsen im Gesicht an dich erinnern :-)

Michaela

 

 

Und ich darf mich heute auch noch zu Wort melden, für mich stand der Tag ganz im Zeichen der schwarzen Hengste :-)

 

Am Morgen habe ich das 2. Mal mit Raquas, dem kleinen Flitzer am Boden gearbeitet. Es ist ein riesen Geschenk mit einem so sensiblen, klugen Pferd arbeiten zu dürfen. Gefühlt kann er Gedanken lesen und umsetzen, fast so zuverlässig wie seine Sprachsteuerung unter dem Sattel ;-)

Am Ende folgte er mir frei im Trab ohne einen Gedanken daran zu verschwenden sich von mir abzuwenden.

 

Am Nachmittag hatte ich dann noch eine besondere Aufgabe zu bearbeiten, die 2. Einheit mit Obama. Er hat in seinem bisherigen Leben viele schlechte Erfahrungen gemacht und hat daher panische Angst vor jeglicher Art von Druck in Formen, die er noch nicht kennt. Darauf reagiert er leider meist mit Aggression um sich zu schützen. Hier bei Martine lernt er nun die schönen Seiten des Lebens kennen und das Menschen nicht nur doof sind.

Meine Aufgabe war es heute ihm zu zeigen das Druck nicht immer was schlechtes ist und er selbst etwas dazu beitragen kann, dass der Druck aufhört. Nach anfänglicher Skepsis waren wir beide am Ende entspannt und zufrieden.

 

Zusammenfassend muss man sagen, dass heute ein rundum gelungener, toller Tag war an dem wir nicht nur erfolgreich mit den Pferden gearbeitet haben, sondern daneben auch noch Zeit hatten am Pool zu liegen und zu entspannen :-)

 

Teresa

 

P.S. Auch Reinhard hat heute mit seinem Ouardi Liberty gemacht und er folgte ihm brav in alle Richtungen. Wibke hat ja bereits am ersten Tag mit Soltane Liberty gelebt :). Somit sind nun alle ganz frei. Dani

 

Verbundenheit trägt!

Für uns alle sind heute Kindheitswünsche in Erfüllung gegangen. Einmal auf einem wilden Hengst am Strand entlang galoppieren und dabei den Wind in den Haaren spüren und die salzige Luft wahrnehmen, das Meeresrauschen als Musik dazu begleitet vom Rhythmus der Hufe. Alle Sorgen, aller Stress fällt dabei einfach so von einem ab. Das Gefühl ist unbeschreiblich!

 

Das kann nur noch getoppt werden, wenn Du danach mit Deinem Hengst schwimmen gehen kannst. Er trägt Dich durchs Wasser und spürst wie das Meer deinen Körper umspült.  Und als Krönung: Wenn Du all das mit Menschen, die Du magst teilen kannst! Wir werden bestimmt noch jahrelang davon erzählen und davon zehren. 

 

Ein weiteres Highlight für mich ganz persönlich: Gestern habe ich Pacha, dem Hengst als flüssigem Gold, das erste Mal vom Boden gearbeitet. Und als am Abend klar wurde, dass sich unsere Pläne ändern werden, entschloss ich spontan das einmalig Gelernte einfach am Strand mit ihm zu versuchen. Was ein Geschenk, dass er einfach bei mir blieb! Natürlich kann bei einem 2. Training noch nicht der Pferdekörper in der perfekten Haltung sein. Aber die Verbindung war schon so stark, dass er sich freiwillig für mich und nicht für die große Freiheit entschied. Ich bin extrem gerührt. 

 

Nachdem wir den Vormittag also mit den Pferden am Strand verbracht haben, schlenderten wir am Nachmittag durch Djerbahood ein kleines Dorf, in dem Künstler viele Mauern und Wände bemalt haben. Eine schöne kulturelle Abwechslung.

Hallo Strand :-)

Heute war es dann soweit: wir sind zum Strand geritten! Nach dem etwas holperigen Start dieser Reise meinerseits, war dies mein absolutes Highlight. Weißer Sandstrand und türkisblaues Wasser, über uns die Sonne - einfach nur schön. Und ich mit Raquas Rakete mittendrin :-), der kleine Flitzer hatte richtig Spaß (ich auch ;-) ). Ich freue mich schon sehr auf morgen!!!

Gefühlt kann man hier seinen Gedanken und Sorgen einfach weggaloppieren...

 

Nachmittags habe ich dann das erste Mal mit Raquas vom Boden aus gearbeitet und der Kleine ist echt der Oberstreber. Folgen in verschiedenen Tempi, Schulterkontrolle, Umarmen und der Handkuss haben vorbildlich geklappt - am Ende sogar frei. Ich bin stolz auf uns :-)

Es ist ein unbeschreiblich tolles Gefühl mit einem fremden Pferd zusammen zu arbeiten und sich doch zu verstehen, weil man die gleiche Sprache spricht. 

Ich bin Raquas sehr dankbar dafür, dass er mich bisher so brav über die Insel und durchs Wasser getragen hat und wir am Boden so viel Spaß zusammen haben.

 

Es ist so viel wert, mit vielen unterschiedlichen Pferden arbeiten zu dürfen, denn jedes ist anders und auf seine Art und Weise speziell. Und jedes bringt dich ein Stück nach vorn :-)

 

Teresa

Mehr fühlen statt denken

Wir haben uns heute schon ein wenig eingegroovt und den Ausritt im Inland am Vormittag richtig genossen. Bei herrlichem Wetter, mit tollen Pferden und einem super netten Team. Nachmittags die Bodenarbeit ist von Daniela wieder bestens betreut worden und jedes Mensch-Pferd-Team hat für sich etwas dazugelernt. 

Was für ein Privileg, diese tolle Reise machen zu können:  mehr fühlen statt denken -  wahrnehmen - genießen - im Hier und Jetzt sein - lachen - ernste Themen besprechen - sich wohl fühlen - dazulernen - wachsen.

Ich freue mich auf die nächsten Tage :-) 
Michaela 

Wunderbar aufregend

Voller Vorfreude bin ich am Samstag in dieses spannende Abenteuer gestartet. Auf Djerba angekommen wurden wir drei ersten von Daniela, Martine und ihrer Tochter Soraya abgeholt und konnten auf der Rückfahrt schon den ersten wunderschönen Sonnenuntergang bestaunen. Den ersten Tag dieser wunderbar aufregenden Reise haben wir nach dem Frühstück mit dem Kennenlernen der Pferde und der ersten Einheit mit Daniela am Boden begonnen. Für mich ein wirklich sehr emotionaler Moment. 

"Mein Hengst" für diese Woche, ist ganz genau der richtige für mich. Absolut brav und verlässlich. Genau das war auch bei unserem ersten Ausritt am Nachmittag. Nach über 20 Jahren habe ich, mega aufgeregt, das erste Mal wieder auf einem Pferd gesessen.  Und wow, es war einfach ein unbeschreibliches Gefühl.  Soltane war super und hat es mir einfach nur leicht gemacht. 

Vielen Dank, liebe Daniela für deine endlose Geduld, die liebevolle Vorarbeit und diese absolut wunderbare Gelegenheit. 

Wir freuen uns riesig auf das was uns diese Woche noch erwartet....

Wibke

Was die Seele nährt

Am Ende unseres Lebens werden es die kleinen Momente sein, an die sich unsere Seele lächelnd erinnern wird. Diese Momente, die uns Aufladen und Kraft geben. Ein Sternenhimmel, der uns einen Einblick davon schenkt, wie unbegreiflich und magisch das Leben ist. Ein Moment der Nähe, den wir Empfinden, weil ein fast fremder Mensch uns an seinem Innenleben teilhaben lässt. Das Gefühl von Verbundenheit in einer Gruppe, die einen trägt. Ein Staunen, weil wir Zeuge von etwas sein dürfen, was wir nicht für möglich gehalten hätten. Eine Endorphinedusche, weil wir einen Kindheitstraum wahr werden lassen. Der Moment, wo Du realisierst, dass Du stolz auf Dich bist, weil Du es wirklich gewagt hast. Es werden solche Momente sein, an die wir uns erinnern werden, wenn unsere Seele das letzte Mal ausatmet und fühlt, dass es wert war zu kommen und Mensch zu sein!

 

Ich bin unendlich gerührt, dass ich für diese fünf Menschen diese Reise möglich machen konnte. Fünf Menschen, die ich vorher flüchtig als Schülerinnen kannte und die nun als Vertraute wieder abgereist sind. Wir haben so viel Tiefe miteinander geteilt, dass ich froh bin heute eine kleine Pause zu machen, um alles zu speichern und Dankbarkeit zu zelebrieren. Dankbarkeit für meine eigenen Momente des Staunens und der Freude aber ebenso dankbar für die Momente der Anderen, deren Zeuge ich sein durfte. Ich fühle mich reich. Danke! 

 

Und was bin ich ein Glückspilz, dass ich schon heute Abend eine weitere Gruppe hier empfangen darf und noch mehr Wunder zu erleben! 

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Selbstfindung

Der letzte Tag in diesem Pferdeparadies bricht an.

Wir alle haben in den vergangenen 5 Tagen so viel gelernt und jeder für sich hatte sein eigenes Lernfeld.

Die Liste für heute ist lang (Inlandsritt, Markt, Liberty-Einheit), denn jeder von uns möchte gerne noch einmal so viel wie möglich mitnehmen - doch eine Sache steht auf meiner persönlichen Liste ganz oben: 

"GENIEẞE DEN MOMENT IM HIER UND JETZT !"

Wer kennt es nicht? Wir befinden uns in einem Moment und anstatt diesen in vollen Zügen und zu 100% zu genießen, schweift unser Kopf in die Vergangenheit. Zu Dingen, die gewesen und die nicht mehr zu ändern sind. An denen man aber wachsen und lernen konnte, die aber abgeschlossen sind. Oder aber in die Zukunft, zu Dingen, die wir vielleicht nicht erleben können, weil die Zeit nicht reicht oder es der Umstand nicht zulässt. Viel zu selten sind wir im hier und jetzt und viel zu selten würdigen wir das Erlebte und vor allem das Geschaffte! Dabei ist gerade das so wichtig ... Ich persönlich habe mir hier nicht nur einen Mädchentraum erfüllen können, in dem ich mit einem traumhaft tollen Hengst im Galopp am Strand und im Wasser entlang geritten bin. Ich habe hier so viel über mich gelernt, dass ich dankbar für jeden Impuls bin, wieder an mir zu arbeiten, zu lernen, was im Leben wirklich wichtig ist.  Zu lernen, dass man stolz darauf sein muss was man erreicht hat und nicht die Gedanken daran verschwendet, was eventuell nicht geklappt hat oder wofür die Zeit nicht gereicht hat! Das HIER und JETZT ist wichtig !

Für diese Erkenntnis danke ich Daniela und Martine und auch der ganzen Gruppe, mit der ich hier eine wundervolle Woche verbringen durfte. Diese Erkenntnis habe ich mit in den heutigen Tag genommen und ihn in vollen Zügen genossen.

Frühst um 8 Uhr saßen wir, für einen Inlandsritt, bereits auf den Pferden.  Es war ein sehr schöner Ausritt, mit vielen Trab- und Galoppstrecken. Es kann Einbildung sein, aber ich habe heute das Gefühl gehabt, dass in den letzten Tagen eine Bindung zwischen mir und Raqas entstanden ist.  Schon beim Putzen war er mir sehr zugetan. Anstatt den Kopf hochzuziehen, kam er mir entgegen und genoss es sogar hinter den Ohren geputzt zu werden.  Auch während des gesamten Ausrittes war er sehr aufmerksam und reagierte fein auf jede Hilfe (es fühlte sich ganz anders an, wie beim ersten Ausritt - VERTRAUTER).

Ich habe die Zeit, mit diesem unglaublich tollen und sensiblen Wesen, in jeder Sekunde genossen und habe die Energie gespeichert. Die letzte Liberty-Einheit, in der wir noch einmal frei vor der Ranch "trainiert" haben und die Fortschritte (in so kurzer Zeit) wurden aufgesogen, Ansätze für zu Hause gespeichert und die letzten Sonnenstrahlen genossen. All diese Eindrücke und die Energie nehme ich nun mit nach Hause, um auch dort im HIER und JETZT zu leben und ,um bei Bedarf, von dieser Energie zu zehren! Der Nächsten, die mit Raqas arbeitet, wünsche ich so unglaublich viel Spaß. Er ist einfach ein Traum von einem Pferd und bisher das sensibelste Wesen, mit dem ich meine Zeit verbringen durfte! Aber auch alle anderen Pferde sind so großartig und lieb. Jeder auf seine Art und Weise ! Ich hoffe, dass ich erneut die Ranch von Martine besuchen kann, um noch einmal einen Traum wahr werden zu lassen und weiter über mich zu lernen !  

Nina

 

Loslassen - Glück spüren -es ist nie zu spät

5.Tag

Schon früh am Morgen wache ich mit Magengrummeln auf. Heute bin ich dran mit Fotoshooting. Rein in die Reitklamotten, was ziehe ich an zum Shooting, ach ich bin völlig konfus. Ein leckeres Frühstück, wie bisher jeden Tag kann mich nicht beruhigen. Pferde fertig machen und los geht's. Strand wir kommen. Vier Reiterinnen. Der Ritt dorthin ist völlig entspannt, der Puls geht langsam runter. Am Strand angekommen erwartet uns der Rest der Truppe.

Und schon werden die ersten Bilder Gemacht. Lach mal! Ja, wie geht das denn? Einfach freuen? Ja, wie geht das denn. Ich bin nur angespannt. Dann, bei den ersten Sprüngen aus dem Wasser: Dieses Gefühl von Glück, Freude und Eins sein mit dem Pferd. Ich habe meine Anspannung vergessen, wenigstens für Momente. Das ist mir an diesem Vormittag mehrmals gelungen. Welch Selbsterkenntnis. Lachen und Tränen sind so nah! Danke dafür. Es ist nie zu spät. Den Nachmittag wollte ich dann lieber nur noch redend mit Julia am Strand verbringen.  Der Abend wurde mit einem extrem leckeren Abendessen gekrönt. Rezepte werden nicht verraten. Danke euch allen, dass ihr mich so liebevoll begleitet habt in dieser Phase. Danke Daniela und Martine für eure Geduld, das Einfühlungsvermögen und große Verständnis.

Danke für die liebevollen Gespräche an alle.

Martina 57

Shotofooting

Tag vier auf Djerba. Heute war der erste Tag des Fotoshootings (Shotofooting). Früh aufgestanden, in Ruhe gefrühstückt und dann langsam die Pferde fertig gemacht. Die auch noch ein bisschen "Styling" und ein wenig Olivenöl um die Nüstern bekamen. Wir teilen uns auf in zwei Gruppen. Drei reiten und die anderen werden mit zum Strand genommen. Dort angekommen, wurden wir schon in Empfang genommen und es ging nach kurzer Einweisung von Martine direkt los. Das Wetter war heute perfekt dafür.

Die Pferde waren wie immer sehr brav und haben sehr gut mitgemacht. Die haben das schon öfter gemacht und sind Profis. Aufgeregter waren wohl eher wir.

Ein paar Aufnahmen haben wir schon gesehen und es gibt richtig schöne Bilder. Die restlichen Bilder bekommen wir erst in einer Weile. 

Am Nachmittag gab es wieder Bodenarbeit und spannende Fortschritte. 

Wir haben hier eine sehr schöne Zeit mit einer wirklich tollen Truppe, super schönes Wetter und richtig schöne Momente mit den Pferden. Ein riesen Großes Dankeschön an Martine und Ihre Familie für die Gastfreundschaft und das wir hier diesen wunderbaren Urlaub verbringen dürfen. Ich werde bestimmt noch einmal wieder kommen. 

Julia

Träume werden wahr

Tag drei und mein Kindheitstraum hat sich heute erfüllt und zwar mit einem super tollem Pferd am Strand zu reiten. Um 8:30 Uhr ging es los. Wir ritten eine Weile durch die Landschaft und kamen endlich am Meer an. Ich komme aus dem Staunen nicht mehr heraus. Blauer Himmel, blaues Wasser und ein schöner Sandstrand soweit das Auge reicht. Die Pferde sind so brav traben und galoppieren langsam an. Ich konnte den Ritt so sehr genießen, denn die Pferde sind so entspannt und lassen sich nach dem Galoppieren wieder problemlos durchparieren. Wir hatten alle einen super schönen Ausflug mit den Pferden und danach sah man nur in grinsende und glückliche Gesichter. Nach dem gelungenen Ausflug gab es wie immer ein leckeres Mittagessen. Nach nur drei Tagen fühlt es sich in unserer Gruppe richtig familiär an, denn wir essen, lachen, reiten und machen natürlich Liberty zusammen und haben viele tolle Gespräche. Zudem macht die Gastfreundschaft von Martine und ihrer Familie den Urlaub in Djerba erst richtig perfekt!!!

Anna

Beachtime

Obwohl viele von uns keine Frühaufsteher sind, ist dieses Abenteuer so aufregend für uns alle, dass wir von alleine um spätestens 7 Uhr vor unseren Häuschen stehen und den Sonnenaufgang genießen.

Nach einem tollen Frühstück, dieses mal mit frischen Croissants und den heiß geliebten Datteln, ging es auch schon los.

 

Zunächst gab es für Sadiki, eines der Pferde die durch Martine gerettet wurden es eine Wellnesseinheit (Osteopathie durch Katharina Beier) mit anschließender Hufberatung und -pflege (durch Julia Grimminger). Sadiki hatte sich im Vorfeld massiv widersetzlich gezeigt. Nach der Behandlung war auch klar wieso. Er muss massive Schmerzen gehabt haben. Im Anschluss an die Behandlung hat Daniela mit dem hübschen Mann vom Boden aus gearbeitet, bis sie für einen kurzen Moment in den Sattel gestiegen ist. Sadiki war sehr bemüht und hat seine Arbeit wirklich gut gemacht. Daniela hat einfach ein feines Händchen für diese wundervollen Tiere.

 

Dazu muss ich sagen, dass in meinem Kopf der heutige Ausritt, welchen wir zu dritt extra gebucht hatten, seit dem Aufstehen für ein sehr großes "Aufregungsgefühl" gesorgt hat. Die anderen Drei haben sich für einen schönen Strandausflug  ohne Pferde entschieden.

 

Und dann war es soweit. Es hieß "umziehen / anziehen" und Pferde fertig machen, wir wollen dann bald losreiten.

Der Puls beschleunigte sich und als die Pferde zum Putzen angebunden wurden, stellte sich ein dauerhaftes Grinsen ein.

 

Dann hieß es aufsitzen und los! Zu Viert begannen wir also unseren Ausritt und keiner von uns wusste wo es hingehen sollte.

Nach ein paar Metern viel dann das Wort "Strand" und danach ein lauter Freudenschrei von und allen.

Ich kann dieses Gefühl kaum beschreiben, als wir den Strand fast erreicht hatten. Die Gegend veränderte sich merklich, es wurde kühler, der Geruch von Meer wurde stärker und die Aufregung stieg ins unermessliche.

 

Und dann waren wir wirklich da!!!

 

Dieser Moment, als wir den Strand mit diesen wundervollen Pferden betraten.

Dieser Moment, als wir das Rauschen des Meeres hörten.

Dieser Moment, als die Zeit still stand und einfach alles PERFEKT war. 

 

Allein bei diesem Gedanken fehlen uns allen (auch heute Abend noch) die Worte. 

 

Nachdem wir die ersten Eindrücken "verarbeitet" hatten, hieß es "wir traben" und nach kurzer Zeit "wir galoppieren an".

Ein unbeschreibliches Gefühl, gepaart von Freudentränen in den Augen und einem breiten Grinsen.

 

Als wir zurück kamen gab es einen leckeren Snack. Anschließend hatten wir noch ein bisschen Zeit, die wir am Pool verbracht haben, bevor es in die Bodenarbeitsstunden ging. 

 

Es war die zweite Einheit und an Emotionen war wirklich alles dabei und es gab schon jetzt so große und wundervolle Erfolge zu sehen. Wie sehr sich fremde Pferde und fremde Menschen in so kurzer Zeit "verbinden" können ist unbeschreiblich.

Es ist unglaublich interessant zu sehen, wie sich sowohl die Pferde, als auch wir "die Schüler" in so kurzer Zeit entwickeln.

 

Ich bin sehr gespannt was in den nächsten 4 Tagen noch alles passiert und was wir noch alles erleben und lernen dürfen.

Aber eines kann ich Euch versprechen, es wird magisch werden !

 

Nina

Start your day ride ;)

Viere von fünfen trafen wir uns bereits am Flughafen und konnten uns da schon beschnuppern. Die Chemie passte und es war der Start in eine sagenhafte Woche. Gestern Abend besprachen wir die Woche, wann welche Einheiten und    Ritte stattfinden. Liebevoll auf bunt bemalten Steinen sind die Namen der Pferde notiert, und daneben unsere auf einer Tafel. Heute nach der ersten Einheit bei Daniela und auch dem ersten Ritt kann ich sagen: Jeder hat das Pferd an seiner Seite, welches für ihn die beste Wahl ist. Die Wahl für mich fiel auf Pacha- ein prachtvoller Berberhengst in der Farbe Buckskin. Mit keinem dieser Pferde wurde zuvor auf diese Art  kommuniziert oder gar vom Boden gearbeitet. Er ist eher ein vorsichtiger und ich durfte hier sehr bewusst mit meiner eigenen Energie umgehen und anwenden. Ich bin sonst eher ungeduldig, und bin  schnell gefrustet, wenn etwas nicht sofort klappt. Ein wunderbarer Lernpartner wurde mir hier zugeteilt! Die erste Einheit war so toll,  war es für michüberwältigend, wie schnell sich mir ein fremdes,  skeptisches Pferd zuwendet, wenn ich bei mir bin, Klarheit ausstrahle und sehr bewusst mit meiner Energie umgehe und die Hilfen dosiert anwende. Anfangs war Pacha sehr skeptisch, konnte kaum seinen Fokus bei mir halten, ging es nach dieser einen Einheit schon für einen entspannten Moment.Jedes Pferd war so anders, war es für mich sehr spannend auch bei den anderen Einheiten zuzusehen und zu lernen.Was bei dem einen so leicht aussah, war bei dem anderen ein ordentliches Geduldsspiel. Ein schöner Spruch von heute: Freiheit und Feinheit entsteht durch Konsequenz!

Katharina

Ankommen im Hengste-Paradies

Heute Vormittag hat mir Martine, die Gastgeberin, alle Hengste vorgestellt. Ich habe mit jedem Hengst eine Weile gearbeitet, um mir ein Bild davon zu machen, welches Pferd zu welchem Menschen passen kann. Alles wundervolle Tiere, die extrem gut gepflegt und erzogen sind. Ein Hengst ist dabei, der ein Trauma zu haben scheint und den Kontakt zum Menschen bisher nicht unbedingt freiwillig sucht. Ihm hoffe ich ein wenig aus seinem Schneckenhaus raus helfen zu können. Und ein kleiner Badboy hat sich gezeigt, der extrem dominant auf meine Anfragen reagierte. Er wird zunächst Mal mit Martine und mir Vorlieb nehmen dürfen. 

 

Am Nachmittag sind dann Martina, Katharina, Julia, Nina und Anna angereist und wir hatten ein geselliges Abendessen, wo wir uns über die Wünsche und Vorlieben Aller unterhielten und die Pferdeaufteilung besprochen haben.

 

Morgen um 8.30 Uhr starten wir mit der Bodenarbeit und am Nachmittag gehen wir reiten. 

 

Morgen Abend gibt es dann den nächsten Bericht.

 

Eure Daniela 

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Djerba - wir kommen

Am Samstag startet unser großes Afrika Abenteuer. Fünf meiner Schülerinnen werden am Samstagnachmittag auf Djerba ankommen und mit mir eintauchen in die Welt der Araber-Berber Hengste. Lasst euch hier mitnehmen, wenn wir euch von unseren Erlebnissen berichten werden. 

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