Meine Pferdeherde


Ayame

Der Name Ayame bedeutet Regenbogen. Auf der Farm in Australien, wo meine Wildpferde leben, sehe ich ständig Regenbögen, sie sind für mich jedes Mal aufs Neue ein Wunder. Und so ist auch Ayame ein WUNDERvolles Pferd. Sie hat mein Leben so sehr bereichert. Mit ihr habe ich meinen Traum erfüllt, ein Pferd an meiner Seite zu haben, dem ich so sehr vertraue, dass ich jederzeit ohne Kopfstück durchs Gelände reiten kann. Sie ist meine wichtigste Begleiterin und Herzenspferd für alle Zeiten.

 

Paso Peruano (Mai 2006) 


Luminoso

Luminoso ist mir "zufällig" begegnet. War ich doch eigentlich auf der Suche nach einem rassigen Spanier und im inneren Zwiespalt, ob mein Körper einem Spanier über die nächsten Jahrzehnte Stand halten könnte. Da begegnete ich diesem jungen Mähnenwunder. Er begeisterte mich sofort. Unglaublich schlau, selbstbewusst und fein. Als ich rausfand, dass er Ayames Halbbruder ist, war es um mich ganz und gar geschehen. Noch ein Gangpferd macht mit meinem Körper einfach mehr Sinn und rassig ist Luminoso allemal. Er war wildlebender Hengst bis knapp 6 jährig. Mein Mann nennt ihn liebevoll "Professor".

 

Paso Peruano (Juli 2008)

 


Meine australische Herde

Lakota

Der Name Lakota ist indianisch und bedeutet Freund. Ich gab diesem Wildpferd 2003 diesen Namen, als ich begann, ihn zu zähmen und sein Vertrauen zu gewinnen. Wir beide hatten von Beginn an eine ganz besondere Verbindung zueinander. Lakota hat maßgeblich dazu beigetragen, dass ich heute so fühle, denke und handle, wie ich es tue. Für mein Leben ist er ein Schatz von unermesslichem Wert. 

 

Quarter x Araber (1998)


Planeto

Planeto ist eines meiner im Jahr 2013 geretteten Wildpferde. Er lebt wie Lakota und die anderen Wildpferde auf der Farm meines besten Freundes in Australien. Als zweijähriger Hengst kam habe ich ihn gemeinsam mit 4 meiner Schülerinnen gezähmt. Er ist super in der Liberty, lässt sich halftern und überall anfassen. Er kommt auf Zuruf bis zu 100 Meter weit angelaufen. 2015 durften wir auch schon mal auf seinem Rücken sitzen.

 

Brumby, Hengst (2011)


Halley

Auch Halley ist ein Brumby. Sie war zu Beginn die schüchternste mit der größten Furcht vor Menschen. Während des Zähmens stellte sich heraus, dass sie die zutraulichste von allen vieren ist. Sie ließ sich schneller anfassen und aufhalftern. Ich konnte sogar ihre Hufe bearbeiten. Sie genießt die menschliche Nähe. Einmal legte sie sich sogar zum schlafen neben uns hin. Sie ist Heldin der Liberty und sie trug uns 2015 schon ein paar Schritte mit größter Vorsicht.

 

Brumby (2011)


Lumina Stellaris

Lumina Stellaris (Starlight) wurde trächtig aus dem Park gerettet. Wir nahmen an, dass sie im Februar fohlen würde. Lumina ist ebenfalls die Mama von Halley. Zu unserer großen Überraschung gebar sie schon im Oktober ihr Fohlen Lakida. Dadurch war das Zähmen im November 2013 etwas schwierig. Sie war sehr skeptisch und behütend. Wir konnten sie anfassen, aber nicht wirklich stressfrei. Sie ist bis heute ziemlich wild und hat derzeit ein Fohlen (2015) von Planeto bei Fuss.

 

Brumby (vermutlich 2008)


Lakida

Lakida ist Halleys Schwester und somit Tochter der Lumina Stellaris. Sie ist wahnsinnig verschmust und frech. Und die hat die haarigsten Ohren, die ich je gesehen habe. Kevin nennt sie liebevoll Mrs. hairy ears.

 

Brumby (2013)


Ein neues zu Hause haben


Spirit

Spirit kam wie durch ein Wunder zu uns. Als ich Ayame kaufte, war sie abgemagert und in keinem guten Zustand. Als wir sie aufpäppelten wuchs der Bauch und begann von innen zuckende Bewegungen zu machen. Ayame war bei der Vorbesitzerin auf mysteriös unbemerkte Weise von einem Welsh-A Hengst gedeckt worden. So bahnte sich Spirit den Weg in unser Leben. Er ist mutig, schlau und hat es faustdick hinter den Ohren.

 

Spirit durfte im Januar an den Rhein ziehen und dort Sandras Nummer eins werden! Sandra ist eine langjährige Schülerin von mir und die ganz genau goldrichtige Besitzerin für Spirit. Sie ist leicht genug und gleichzeitig sehr erfahren um ihn reiten, richtig auszubilden und bemuskeln zu können. Ich bin überglücklich für Spirit seinen Platz gefunden zu haben, wo er ganz GROß werden kann. Aber für mich wird er immer mein KLEINER bleiben. 

 

Paso Peruano x Welsh A (Mai 2010)

 


Serenity

Serenity war von April 2015 bei Februar 2016 bei uns. SIe hatte einen Neustart verdient und wir konnten sie in wundervolle Hände vermitteln.

 

Quarter Horse (August 2007)


Regenbogenbrücke


Jasper

Jasper war Lakotas Bruder. Er war der Wildere von beiden. Auch ihn begann ich 2003 zu zähmen. Bis zu seinem Tod ließ er sich von kaum einem anderen Menschen führen oder reiten als von mir. Er war ein sehr starkes, stolzes und selbstbewusstes Pferd. Im Februar 2013 beschenkte er mich reich, indem er mit mir im Meer baden ging. Nie zuvor hatte er das Meer gesehen und tauchte mit mir ganz in die Wellen ein. Im Juni 2013 starb durch Vergiftung einer für Pferde toxischen Pflanze. Dies mag all jenen eine Mahnung sein, die behaupten, Pferde hätten einen Instinkt dafür, was für sie gitig ist und was nicht. Jasper war ein wildes Pferd, das seine Farm gut kannte, sein Leben dort verbrachte und es gab immer genug Auswahl an Pflanzen und Wiesen. 

 

Quarter x Araber (2000-2013)